Über Millionen von Jahren geschaffen ist Naturstein ein exzellenter Bau- und Werkstoff mit hervorragenden Eigenschaften in Haltbarkeit und Beständigkeit.
Die unverwechselbare Textur und Optik des Materials machen jedes Stück zu etwas Einzigartigem.
Unter „Hartgesteinen“ werden landläufig Gesteine wie Granit, Gneis, Diorit, Syenit oder Basalt bezeichnet.
Aufgrund ihrer Beständigkeit in Politur sowie gegenüber Verwitterung sind sie nicht nur im Innenbereich, sondern vorwiegend im Außenbereich bestens geeignet.
Verwendung finden sie sowohl im Grabmal- als auch im Baubereich.
Marmor und Kalksteine werden landläufig oft auch als „Weichgestein“ bezeichnet.
Diese Gesteinssorten sind polierfähig, im Außenbereich jedoch nicht politurbeständig.
Von daher kommen sie im Baubereich überwiegend im Innenausbau zur Anwendung.
Nichtsdestotrotz wird Marmor und Kalkstein sehr häufig auch zur Fertigung von Grabmalen gewählt.
Sandstein aus der Gruppe der Sedimentgesteine kommt überwiegend im Bau- und Restaurierungsbereich zur Anwendung.
Oftmals sind Bauwerksteile wie Gewände, Gesimse oder Plastiken aufgrund der guten Bearbeitungseigenschaften des Materials daraus gefertigt.
Für Grabmale wird Sandstein in den hiesigen Breiten eher selten verwendet.
Dieses metamorphe Gestein, auch Umwandlungsgestein genannt zeichnet sich im Gegensatz zu den Sandsteinen durch seine hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen aus.
Angewendet wird es sowohl für die Herstellung von Grabmalen, wie auch für den Außen- und Innenausbau.
Markantestes Merkmal dieser Gesteinsgruppe ist die hervorragende Spaltbarkeit.
Mit meist bruchrauher Oberfläche entsteht somit je nach Verwendung eine rustikale Optik.
Verwendung findet dieses Material vor allem im Baubereich für Mauerabdeckplatten, Bodenplatten oder Sockelverblendungen.
Auch zur Herstellung von Grabmalen ist dieses Material (je nach Sorte und Herkunft) bestens geeignet.